Bewerbung



Die Klaus Tschira Stiftung sucht Wissenschaftler, die die Ergebnisse ihrer herausragenden Dissertation in einem Artikel anschaulich beschreiben. Der Klaus Tschira Preis wird in den Fächern Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften und Physik vergeben.

Einsendeschluss KlarText! 2016: 29. Februar 2016. Es gilt das Datum des Poststempels.

  • Bedingungen
  • Formale Kriterien
  • Unterlagen
  • Auswahlverfahren
  • Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im Jahr 2015 ihre Promotion in den Fachgebieten Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften oder Physik mit exzellenten Ergebnissen abgelegt haben.

  • Die Promotionsurkunde, bzw. die Bescheinigung über die abgelegte abschließende mündliche Prüfung/Verteidigung muss spätestens am 29. Februar 2016 ausgestellt worden sein. 

  • Auch Promovierte angrenzender Fächer, wie beispielsweise Biophysik, Geoinformatik oder Neuropsychologie, können sich bewerben, sofern sie ihren Beitrag eindeutig einem der oben genannten sechs Fachgebiete zuordnen.

  • Aus einer intensiven, in der Regel mehrjährigen, Forschungsarbeit müssen neue wissenschaftliche Erkenntnisse hervorgegangen sein.  Promotionen mit geringem Forschungsaufwand, wie sie im Fach Medizin möglich sind, werden nicht berücksichtigt.

  • Für die Bewerbung spielen weder die Nationalität der Bewerberinnen und Bewerber, noch der Sitz der Hochschule, an der sie promoviert wurden, eine Rolle. Der Teilnahmebeitrag muss allerdings in deutscher Sprache verfasst worden sein.

Der Wettbewerbsbeitrag ist ein Artikel über Ihre Forschungsarbeit, in dem Sie die Ergebnisse Ihrer Dissertation für ein nicht-wissenschaftliches Publikum allgemein verständlich und spannend zusammenfassen.

  • Der Beitrag muss in deutscher Sprache verfasst sein.

  • Mit KlarText! wird die sprachliche Verständlichkeit der Textbeiträge ausgezeichnet und nicht die grafische Aufbereitung eines Themas. Aus diesem Grund sind Abbildungen, Grafiken oder Ähnliches nicht zulässig.

  • Besonders wichtig ist es, in dem Beitrag Ihre eigene Forschungsleistung herauszustellen.

  • Der Text muss ohne Titel und Vorspann mindestens 8.000 und maximal 9.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) umfassen. Kürzere oder längere Texte werden nicht angenommen.

  • Der Text muss den vorgegeben Formatrichtlinien entsprechen.


Ihres Wettbewerbsbeitrags haben wir einige journalistische Eckpfeiler zusammengestellt, die Ihnen helfen können, einen preiswürdigen Artikel zu verfassen.

Welche Unterlagen benötigen wir für eine vollständige Bewerbung?

  • 1x vollständig ausgefülltes und unterschriebenes Bewerbungsformular

  • 1x tabellarischer Lebenslauf

  • allgemein verständlicher Artikel

    über Ihre Forschungsarbeit

    • 1x als  doc-, docx-, odt- oder rtf-Datei (per E-Mail)

    • 2x als Ausdruck

  • 2x CD oder DVD mit der pdf-Datei Ihrer Dissertation

  • 3x unbeglaubigte Kopie Ihres Erstgutachten der Dissertation

  • 3x Promotionsurkunde/ -bescheinigung (Kopie unbeglaubigt)

  • 2x Liste der begutachteten Publikationen (keine Abstracts und Konferenzbeiträge)

  • Bewerbungsformular
  • Formatrichtlinien
  • Journalistische Eckpfeiler
  • Benötigte Unterlagen

Die eingereichten Beiträge durchlaufen ein dreistufiges Jurierungsverfahren.

Leserjury. Bei der Beurteilung der Beiträge hilft uns eine Leserjury. Sie besteht aus Abonnenten der Zeitschrift bild der wissenschaft, die sich hierfür gemeldet haben. Anonymisiert wird jeder Beitrag von mindestens 6 verschiedenen Juroren anhand eines Fragenkatalogs bewertet. Nur die Texte, die die Leserjury für verständlich erklärt, werden an die Fachjury weitergegeben.

Fachjury. Anschließend prüfen Fachwissenschaftler die Dissertation auf fachliche Qualität. Außerdem beurteilen sie, ob der Textbeitrag wissenschaftliche Inhalte der Doktorarbeit angemessen wiedergibt und die Methodik nachvollziehbar beschreibt. Jede Bewerbung wird von zwei Juroren unabhängig voneinander bewertet.

Sprachjury. Aus den von der Fachjury nominierten Beiträgen wählt die Sprachjury die Siegerbeiträge aus. Wichtige Kriterien sind hierbei die sprachlich korrekte Beschreibung schwieriger Sachverhalte, die Anschaulichkeit und die Allgemeinverständlichkeit. Die Sprachjury ist zusammengesetzt aus Journalisten und Wissenschaftlern mit Erfahrung in der Wissenschaftskommunikation.

Es besteht kein Anspruch, dass jährlich in jedem der sechs Fachgebiete ein Preis vergeben wird.